Dentallabor Hamacher OHG
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News

proDente auf der IDS 2019

„3D ist in. Als Kontrast zu diesem Trend verbinden wir bei unserer diesjährigen Aktion am Messestand den Charme eines historischen Bohrers mit der digitalen Welt“, schmunzelt Dirk Kropp, proDente Geschäftsführer. „Wer mit unserem Retro-Handbohrer einen Zahn präpariert, kann ein Foto von der Aktion in die sozialen Medien hochladen und an unserem Gewinnspiel teilnehmen.“ Den Bohrer stellt das Dentalhistorische Museum aus Zschadraß zur Verfügung. Zu gewinnen bei der Selfie-Aktion gibt es ein iPad Pro.
Neue Kurzfilmreihe mit der Hochschule Macromedia

proDente erweitert den kostenfreien Film-Service mit einer Kurzfilm-Reihe rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Sie wurde in Kooperation mit der Hochschule Macromedia in Köln umgesetzt. proDente stellt diese Filmreihe erstmals auf der IDS vor. Zahnärzte und Zahntechniker, die Mitglied einer Innung des VDZI sind, können die Filme mit entsprechendem Copyrightverweis für ihre eigene Arbeit nutzen.
Preisverleihungen proDente und unterstützende Verbände

Bereits zum 14. Mal vergibt proDente den Journalistenpreis „Abdruck“. Er zeichnet Journalistinnen und Journalisten für ihr besonderes Engagement im Bereich Zahntechnik und Zahnmedizin aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der IDS am Dienstag, den 12. März 2019 (12.00 Uhr im Nördlichen Sitzungszimmer im Congress-Centrum Ost), statt.

Auch der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI), der proDente zusammen mit drei anderen Verbänden finanziert, verleiht anlässlich der IDS einen Preis. Der nach Alfred Gysi benannte Nachwuchspreis des VDZI wird am Donnerstag, den 14. März 2019 (14.30 Uhr im Europasaal im Congress-Centrum Ost) übergeben. Beim Wettbewerb der Auszubildenden des Zahntechniker-Handwerks werden Arbeiten aus dem 2., 3. und 4. Lehrjahr prämiert.     

Alle Interessierten sind zu beiden Preisverleihungen herzlich eingeladen!

19.02.2019 DGA | Quelle: proDente e.V.

Probieren vor dem Studieren: Schnupperstudium Zahnmedizin bietet Einblicke in spätere Praxis

Die meisten Menschen kennen den Beruf des Zahnarztes oder der Zahnärztin nur aus der Patientenperspektive. Doch reicht das eigene manuelle Geschick wirklich aus, um mit dem Bohrer und Absauger in der engen Mundhöhle präzise zu arbeiten? Wie fühlt es sich auf der anderen Seite des Bohrers an? Entspricht ein zahnmedizinisches Studium tatsächlich den eigenen Vorstellungen? Das Schnupperstudium hilft, diese Fragen zu klären.

50 Studieninteressierte aus ganz Deutschland haben zwei Tage lang die Möglichkeit, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen und sich in praktischen Übungseinheiten auszuprobieren. Sie bekommen Einblicke in die speziellen Angebote der Universität, wie zum Beispiel in das interdisziplinäre Studium fundamentale. Darüber hinaus können sich die Teilnehmer mit Professoren und Oberärzten der Zahnklinik und der Forschungslabore austauschen. Engagierte Zahnmedizinstudierende aus verschiedenen Semestern betreuen das Schnupperstudium und stehen mit Rat und Tat zur Seite, um alle Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Der Höhepunkt des zweitägigen Studiums auf Probe ist die mehrstündige Praxisübung am Phantomkopf. Die Teilnehmer probieren ihre Fingerfertigkeit aus, um zu bohren, füllen und zu präparieren. Für diesen Selbsttest steht den Schnupperstudierenden das Übungsmodell mit Gebiss als geduldiger und schmerzfreier Testpatient zur Verfügung.

„Das ist schon ein straffes Programm, doch wenn man sich darauf einlässt, kann man herausfinden, wie ein Studium hier ablaufen würde.“ Elias Hashimi, 21, hat vergangenes Semester am Schnupperstudium teilgenommen und ein sehr offenes, familiäres Klima erlebt, das viele Freiheiten ermöglicht. „Die Professoren, mit denen ich ins Gespräch kam, waren sehr offen und hilfsbereit. Der Mensch steht an erster Stelle.“

50 begehrte Teilnehmerplätze vergibt die Universität Witten/Herdecke in einem Auswahlverfahren an alle interessierten Schüler und Quereinsteiger. Zehn Plätze werden für Bildungspioniere als Stipendien zur Verfügung stehen. „Bildungspioniere sind für uns Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren“, erläutert Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. „Damit möchten wir die gewünschte Heterogenität bei der Schnupperveranstaltung und auch später im Studium sicherstellen.“.

Die Kosten (inkl. Verpflegung, Unterbringung und Materialkosten) betragen 475 Euro.

Interessierte können sich bis zum 28. Februar 2019 auf der Webseite unter www.uni-wh.de/schnupperstudium für die Teilnahme am Schnupperstudium Zahnmedizin bewerben.

14.02.2019 DGA | Quelle: Universität Witten/Herdecke (idw)

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nicht ohne Nutzenbewertung

Anlässlich des jüngsten Vorstoßes des Bundesministers für Gesundheit mahnt der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Wolfgang Eßer, Maßstäbe der Methodenbewertung nicht grundsätzlich aufzuweichen und vielmehr die Kompetenz für die Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Händen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu belassen.

Der Minister hatte am 10. Januar vorgeschlagen, das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu ermächtigen, durch Rechtsverordnung Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in die Versorgung aufzunehmen - und zwar unabhängig davon, ob sich der G-BA bereits mit der betreffenden Methode befasst hat. Auslöser sind die Beratungen über die Liposuktion bei Lipödemen, deren Nutzen der G-BA als noch nicht belegt ansieht und daher eine Erprobungsstudie auf den Weg gebracht hat.

„Wir erachten es als außerordentlich unglücklich, dass ausgehend von einem Einzelfall grundlegende Prinzipien der Selbstverwaltung und der evidenzbasierten Medizin aufgeweicht werden sollen“, sagte Eßer. Mit der Verlagerung der Kompetenz zur Festlegung neuer Leistungen auf das BMG, ohne dass das Ministerium Evidenzgrundlagen und das Wirtschaftlichkeitsgebot beachten muss, würden grundlegende Prinzipien des Leistungsrechts ausgehebelt und damit das Solidarprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung gefährdet. „Auch ist der Vorstoß nicht geeignet, eine Debatte über Strukturen und Legitimation des G-BA zu führen. Kritik an langen Beratungsdauern und an Inhalten der Entscheidung des G-BA kann legitim sein.  Jedoch sollte deshalb nicht gleich das gesamte System in Frage gestellt werden.“

Zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen für Kleinkinder

Obwohl Karieserkrankungen in Deutschland insgesamt zurückgegangen sind, gilt die frühkindliche Karies als häufigste chronische Krankheit im Vorschulalter. Immer wieder kommt es vor, dass kleinen Kindern unter Vollnarkose von Karies stark befallene Milchzähne entfernt werden müssen. Die Vermeidung frühkindlicher Karies ist daher seit vielen Jahren ein erklärtes Ziel der Zahnärzteschaft.

Dank einer gestern gefallenen Entscheidung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) werden ab 1. Juli 2019 neue Positionen in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen. Dann haben Eltern mit Kindern ab dem 6. Lebensmonat Anspruch auf 3 zusätzliche zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Zuvor war der Zahnarztbesuch gesetzlich versicherter Eltern mit ihren Kindern erst ab dem 30. Lebensmonat vorgesehen. Die neuen Leistungen beinhalten nicht nur die Untersuchung der Kinder, sondern auch das Auftragen von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung 2-mal je Kalenderhalbjahr. Eingeschlossen sind zudem aufklärende und beratende Gespräche mit den Eltern, beispielsweise zu Ursachen von Erkrankungen im Mund und zur richtigen Mundhygiene.
Freude über erfolgreiches Engagement „Es war ein langer, viele Jahre dauernder Weg bis zu dieser erfreulichen Entscheidung. Endlich sind unsere nicht nachlassenden Bemühungen zur Vermeidung frühkindlicher Karies von Erfolg gekrönt“, sagt Stephan Allroggen, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen. „Die Primär-Prophylaxe ist ein wichtiger Schritt, um vor allem Kinder mit erhöhtem Kariesrisiko zu erkennen und ihnen bereits helfen zu können, bevor die ersten deutlichen Anzeichen einer beginnenden Karies für jeden sichtbar sind. Es ist daher nicht nachvollziehbar, weshalb ausgerechnet Patientenvertreter die Sinnhaftigkeit der neuen Früherkennungsuntersuchungen in Frage stellen. Die aktuelle Entscheidung des G-BA wird die Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Zahnärzten nicht erschweren, sondern unterstützen. Kinderärzte werden ihren kleinen Patienten auch weiterhin in den Mund schauen und die Eltern bei Auffälligkeiten an den Zahnarzt verweisen. Besuche beim Kinderarzt und Besuche beim Zahnarzt schließen sich doch nicht aus – sie ergänzen sich. Wir hoffen, dass die Eltern die neuen Möglichkeiten nutzen und frühzeitig mit ihrem Kind beim Zahnarzt vorbeischauen.“



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